Der Geislinger Spitalwald

Der Geislinger Spitalwald

Mit Revierförster Gottfried Schön

Das Geislinger Spital zum Heiligen Geist verfügte im Jahr 1842 über 808 Morgen, also etwa 330 Hektar Wald Grundbesitz um Geislingen aber auch darüber hinaus und finanzierte sich unter anderem durch die Forstwirtschaft. Manchmal konnte das Spital sogar der Stadt aufgrund des ausgedehnten Waldbesitzes beistehen. Als die Stadt beispielsweise im Jahr 1553 aufgrund von Kriegsschäden in finanzielle Not kam, half das Spital der Stadt durch außerordentlichen Holzeinschlag und –verkauf aus den Spitalwäldern. Der Vortrag von Revierförster Gottfried Schön geht der Frage nach, welche Waldgebiete dem Spital zugehörig waren, welche Einnahmen sich mit dem Wald erwirtschaften ließen und wie der Spitalwald in den Besitz von Stadt und Land kam.